Verfasst von triggeredupdates am September 24, 2008
Heute bin ich endlich mal dazu gekommen, mir den neuen proptrietären Treiber für Broadcom Wireless Chipsätze anzuschauen, der mir seit einiger Zeit von meiner Ibex Installation angeboten worden ist.
Er funktioniert also tatsächlich mit meinem bcm4328 Chip, der bis dato nur über ndiswrapper lief.
Allerdings muss man bisher noch etwas Hand anlegen, denn das Modul verträgt sich wie auch ndiswrapper nicht mit dem Modul ssb. Um den Treiber zu nutzen, sollte man also folgenden Eintrag in der Datei /etc/modprobe.d/blacklist vornehmen:
blacklist ssb
blacklist b43
blacklist b43legacy
Um andere Konflikte im Vornherein auszuschließen, habe ich ebenfalls die Module b43 und b43legacy, die freien Treiberversionen für Broadcom Chips, geblacklistet.
Wer die Funktionalität nur testen will, der kann die Module händisch mittels rmmod entladen.
Dann sollte der Chip zumindest für 802.11b/g einwandfrei erkannt werden. Hier funktioniert sogar die WPA2-Verschlüsselung.
Was die Unterstützung durch den freien Treiber angeht, werde ich weiter aufmerksam bleiben. Wenigstens wurde der bcm4328 endlich aus der unsupported Kategorie entfernt, auch wenn er wegen seiner draft-n Unterstützung noch nicht supportet wird.
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Verfasst von triggeredupdates am September 13, 2008
Nach dem Update auf VirtualBox 2.0.2 habe ich heute versucht, die Guest Additions ebenfalls zu updaten, leider mit dem gleichen Ergebnis wie bei Version 2.0. Der Grafiktreiber wurde nicht geladen.
Eine Abhilfe schafft das manuelle Hinzufügen des Treibers zur xorg.conf:
Section "Device"
Identifier "Configured Video Device"
Driver "vboxvideo"
EndSection
Der Treiber wird nach einem XServer-Neustart nun endlich geladen. Wem die dann dargebotenen Auflösungen nicht ausreichen, dem helfen entsprechende Modelines.
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Verfasst von triggeredupdates am September 7, 2008
Wer kennt es nicht: Man erstellt sich eine VBox und die maximale Auflösung beschränkt sich auf 800×600 Pixel. Abhilfe schafft natürlich die Installation der VirtualBox Gast-Erweiterungen, was die Auflösung im Regelfall seit VirtualBox ~1.5.6 aber auch nur auf 1024×768 Pixel hochschraubt.
Nach dem Release von VirtualBox 2.0 habe ich mich mal wieder mit diesem Thema beschäftigt und bin im VirtualBox Manual fündig geworden. Hintergrund ist, dass man es dem Gast nicht erlaubt, höhere Auflösungen als der Host zu verwenden, was ja durchaus Sinn macht. Wie VirtualBox allerdings bei mir auf die 1024×786 Pixel kommt, ist mir noch schleierhaft, da mein Host 1440×900 Bildpunkte verwendet.
Netterweise lässt VirtualBox dem erfahrenen User die Möglichkeit dies zu ändern. Laut Handbuch kann man die Restriktion mittels folgendem Terminal-Befehl für alle Guests aufheben:
VBoxManage setextradata global GUI/MaxGuestResolution any
… oder eine maximale Auflösung selbst definieren:
VBoxManage setextradata global GUI/MaxGuestResolution >width,height<
Sollte man die Einstellungen wieder zurücksetzen wollen, bedient man sich dem folgenden Befehl:
VBoxManage setextradata global GUI/MaxGuestResolution auto
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Verfasst von triggeredupdates am September 6, 2008
Soeben ist mir ein schönes Tool in die Hände gefallen, dass mir geholfen hat an die Adressdaten für einen Serienbrief heranzukommen, die in einer MS Access Datenbank eingepflegt waren. OpenOffice kann bisher unter Windows leider nur sehr schlecht und unter einer normalen Ubuntu-Installation leider gar nicht mit *.mdb Dateien umgehen.
Wer nur an Tabellen rankommen will, dem hilft das Paket mdbtools-gmdb weiter. Das Tool stellt ein Frontend für mdbtools dar, welches an sich wahrscheinlich weit mächtiger ist. Zum Beispiel lassen sich SQL-Abfragen durchführen und das Tabellen-Schema in SQL exportieren.
Ich habe mich für meine Zwecke allerdings nur damit beschäftigt die Tabellen-Daten als einfache csv-Datei zu exportieren. Diese kann man dann relativ einfach mit OpenOffice Calc öffnen.
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