Must that denn sein?
Verfasst von triggeredupdates am Oktober 27, 2009
Alle halbe Jahre wieder das gleiche Problem. Vor ein paar Tagen habe ich mich nach ein paar Monaten wieder von Chakra Linux getrennt und gleich den jungen Koala installiert.
Die Installation verlief reibungslos – bis auf ein nerviges Knacken in den Lautsprechern, dass ich mit Hilfe des Forums von ubuntuusers.de leicht beheben konnte. Der Bootvorgang, aber auch vor allem das Herunterfahren, hat sich im Vergleich zu früheren Version was die Geschwindigkeit angeht extrem verbessert. Dafür muss ich an dieser Stelle Lob an die Entwickler aussprechen.
Allerdings gibts auch Negatives zu berichten. Im Allgemeinen bin ich nicht kleinlich und Programme, die mal auf Englisch sind, stören mich nicht weiter. Wenn mein Rechner mit mir zweisprachig reden will, soll er halt. Vielleicht hänge ich mich an diesem einen Beispiel auch zu sehr auf, aber was ist denn hier wieder schiefgelaufen:
Solches Denglisch finde ich extrem nervig und schlechte Publicity ist es zudem. Sehr wahrscheinlich wurde das sogar mehrmals (Upstream und von den Kubuntu-Übersetzern ) ins Deutsche übersetzt. Warum also funktioniert die Lokalisierung mal wieder nicht ordentlich?
Waldemar sagte
Danke für den Beitrag. Vor allem der „Hilfe“ Link war bei mir dringen notwendig, da ich zur Zeit ebenfalls vor dem Problem mit den knackenden Lautsprechern stand.
Gruß,
Gilth
NoK sagte
Ich bleibe noch bei Jaunty mit Gnome. Mich stört ja was anderes: Ausrufezeichen in gelben Schild? Sieht das immer so aus in KDE? Erinnert mich an ein anderes Betriebssystem…
ki sagte
Das war schon immer so in KDE. Es gibt das natürlich auch in einer roten und grünen Variante.
xio sagte
Ich habe das mal übersetzt. Allerdings wird die Übersetzung nicht in Karmic enthalten sein, warscheinlich mit dem nächsten Nachreichen der Übersetzungen.
Martin sagte
Naja ist doch normal: Rosetta hat jahrelang die KDE Übersetzungen so verwurstelt, dass die KDE Übersetzer und auch sonst die Community keine Lust mehr hat irgendwas für Kubuntu zu machen – mehr als verständlich. Nun ist KPackageKit halt noch nicht in KDE und somit eine Kubuntu Anpassung, also nichts was von den KDE Übersetzungen Upstream übersetzt wurde und somit kommt der Salat zu Stande. Da wird sich wohl auch in absehbarer Zeit nichts ändern, es sei denn Canonical stellt Übersetzer an.
Es sind so viele Stellen wo immer noch Englisch auftaucht und alles sind die Kubuntu Anpassungen. Ein Grund mehr warum ich mich am MessageIndicator und Notify-OSD so störe. Hab dieses Argument übrigens genau so auch dem Hauptentwickler mitgeteilt.
Die Erkenntnis, dass kaputte Übersetzungen die Userbase zerstört, ist wohl immer noch nicht bei Canonical angekommen.
xio sagte
Hähä… Zumal die KPackageKit Übersetzung für Deutsch Upstream vollständig ist.
Mike sagte
Wie kommen solche halben und vermischten Übersetzungen eigentlich zustande? Hab ich mich auch heute beim Zocken gefragt … in Warcraft III sagt ein Character (vertont!) „… und the way of life der Nachtelfen”
Wenn man einigermaßen Englisch kann, ist es aber meiner Meinung nach viel angenehmer das ganze System in Englisch zu haben. Vorallem weil sich viele Sachen (Fehlermeldungen vorallem!) ohnehin nur schlecht übersetzen lassen und darum eher mehr verwirren als helfen.
Schnitzel sagte
Noch ein Linux-Warcraft III-Zocker
Sehr schön finde ich auch das „Remove this Kontrollleiste“, das sich schon sehr sehr geraumer Zeit hält
BT90 sagte
@5: Will dir da ja nicht auf die Füße treten,aber der Ausspruch „way of life“ wird gerne auch im Deutschen benutzt
@Triggeredupdates: Vielleicht mal an der Zeit ne allgemeine Anlaufstelle für Übersetzungen zu machen,die auch communityfreundlich ist.
Angry sagte
Tjoa warum benutzt du auch Kubuntu. Ubuntu ist Top für Gnome aber keine KDE Distro.
Und warum wechselst du von Archlinux mit KDEmod zu Kubuntu. Arch ist für KDE eine 10mal bessere Wahl als Kubuntu …
triggeredupdates sagte
Interessanterweise hab ich gegenteilige Erfahrungen gemacht. Arch mit kdemod lief bei mir anfangs ziemlich gut, aber die letzten Tage kamen von Update zu Update immer mehr Bugs rein, die das normale Arbeiten doch ziemlich beeinträchtigt haben.
Daher mal wieder Kubuntu.
rpw sagte
Inzwischen geben die Kubuntu-Entwickler ja auch durchaus zu, daß es u.a. durch das ständige „hinterherhecheln“ von Kubuntu gegenüber Ubuntu zu Problemen kommt. Daher gibt es mittlerweile auch das Projekt „Timelord“.
Hier die Vorstellung des Projekts:
http://docs.google.com/View?id=dfc7xjfj_18g8k5ztg4
Hier die Diskussion auf der Entwickler-Mailingliste:
https://lists.ubuntu.com/archives/kubuntu-devel/2009-October/003414.html
Und hier der Eintrag unter kubuntuforums.org:
http://kubuntuforums.net/forums/index.php?topic=3107135.msg201221#msg201221
Mal sehen, was dabei rauskommt. Wird aber sicherlich noch eine Weile dauern, bis erste Resultate sichtbar sind. Außerdem kommt es natürlich trotzdem immer noch auf die Manpower an.
Gruß,
rpw
frosch sagte
wenn es dich so stoert, dann einfach helfen beim Uebersetzen
das ist so einfach ueber launchpad das es eigentlich jeder koennen sollte und es kommt ja nicht nur dir sondern allen Benutzern zu gute.
rpw sagte
@Frosch
Ist leider nicht so einfach. Habe ich selber vor einiger Zeit auch gemacht, und dabei nicht gerade wenige Stunden mit der Übersetzerei zugebracht. Leider sind diese Übersetzungen im Datennirvana gelandet – ich vermute mal dank Rosetta. Ist einfach nach wie vor einies der größten Probleme.
Und wenn man sich in Launchpad die einzelnen Programme ansieht und mit übersetzen will, stellt man fest, daß es für viele Strings bereits Vorschläge gibt. Diese landen aber, wahrscheinlich mangels Manpower einfach nicht in den Programmen. Heißt mit anderen Worten, die Übersetzungsvorschläge sind häufig vorhanden, und trotzdem sind die Programme in denglisch oder englisch.
Zu allem Überfluss sind die meisten Programme Upstream sowieso bereits übersetzt, gerade KDE hat eigentlich eine recht gute Lokalisierung.
Und so verlieren natürlich viele Leute – inklusive meiner Wenigkeit – irgendwann die Lust.
Diese ewige Argument „dann mach es halt selber“, oder „dann hilf halt einfach mit“, zieht in diesem Fall definitv nicht. Und wenn Du Dir die Links, die ich in meinem vorigen Post eingsetzt habe, ansiehst, wirst Du feststellen, daß dies inzwischen auch den Entwicklern klar geworden ist, und das sie sich bewusst sind, daß sie auf diese Art sehr viele Helfer/Übersetzer vergraulen.
Wer macht sich schon gerne umsonst Arbeit? Ich nicht, Du etwa?
Gruß,
rpw
Bananeweizen sagte
Schlimmer ist noch das „herungergeladen“ im Distributions-Upgrade. Da traut man gleich dem ganzen System keine Qualität mehr zu.
hanswurst sagte
Das ganze hat aber nichts mit Ubuntu zu tun sondern liegt an kde ich habe nämlich unter fedora genau das gleiche Denglisch!
Barristan sagte
Also bei Kubuntu ist das Denglisch schon extremer als bei anderen Distributionen, was an Rosetta liegt (Unterstützt das Übersetzungsformat von Qt nicht).
schnabeltasse sagte
Hihi ich finde das lustig, tut mir Leid…;) „Remove this Kontrollleiste“
Ich kann das aber verstehen, das Gemische geht mir auch auf die Nerven. Manche Distries stelle ich gar nicht erst auf deutsch um. Manchmal ist das sogar ganz praktisch, ich habe z.B. bei Crunchbang die Erfahrung gemacht, daß ich mich fast nur in englischsprachigen Foren bewege, wenn ich Crunchbang starte. Und da ist die Rechtschreibkorrektur gleich richtig eingestellt
schnabeltasse sagte
P.s bei Spielen find ich das teilweise aber schlimmer. Gauntlet für die PS2: „Ladet gerade“ OMG!