Triggeredupdates' Weblog

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HD Videos flüssig wiedergeben

Geschrieben von triggeredupdates - März 8, 2010

In meinem Notebook werkeln ein AMD Turion TL-60, 2 GB Arbeitsspeicher und ein NVIDIA Geforce 8400M Grafikchip. Man könnte meinen, dass das noch gerade so mit Ach und Krach ausreichen könnte, um Videos oder Filme anschauen zu können. Natürlich stimmt das auch.

Spätestens bei HD Aufnahmen, die wenigstens 720p als Auflösungsnorm verwenden und meißt h264 kodiert in einem Matroska-Container liegen, ist aber Schluss mit lustig. 720p/1080p Aufnahmen sind beherrscht von Ruckeln und Abstürzen des Players, wenn überhaupt mal ein Bild angezeigt wird (SMPlayer/MPlayer und VLC nehmen sich da beide nicht viel).  Den Abstürzen, die desöfteren bei Sprüngen oder Wechsel in den Vollbildmodus und zurück auftreten, bin ich noch nicht Herr geworden, vermute allerdings die Schuld beim propiertären NVIDIA-Treiber, da oft nicht nur der Player abstürzt, sondern auch gleich das gesamte System “Auf Wiedersehen” sagt. Das Ruckeln konnte ich glücklicherweise beseitigen.

Unter der rießigen Vielfalt an Einstellungen bietet (S)MPlayer nämlich die Möglichkeit, MPEG1/2 und h264 in mehreren Threads zu dekodieren. Hier habe ich die Anzahl von 1 auf 4, mit der ich das beste Ergebnis erzielt habe, erhöht. Zusätzlich habe ich beim Loop Filter die Option “Überspringen nur bei HD Videos” gesetzt. Das verspricht noch mal einen Geschwindigkeitsschub bei nicht sichtbarem Qualitätsverlust.

Wer eine NVIDIA Grafikkarte besitzt und den hauseigenen Treiber verwendet, kann zudem Grafik auf die Grafikkarte verbannen und als Ausgabegerät “vdpau” einstellen, wobei ich den Verdacht habe, dass das zu weiteren Instabilitäten führt.

Zum Schluss würde es mich sehr interessieren, wer von euch mit ähnlicher Hardware bestückt ist und ohne zusätzliche Einstellungen unter Ubuntu HD-Videos problemlos (also flüssig und ohne Abstürze beim Springen bzw. Wechsel des Vollbildmodus) wiedergeben kann oder ähnliche Probleme hat. Schwache Hardware mag ich nämlich ausschließen, zumal sogar Netbooks damit Werbung machen, HD ohne Probleme wiedergeben zu können. Im Moment halte ich daher eine Kombination aus mäßiger h264 Unterstützung, was durchaus verständlich ist, und NVIDIA-Treiber für die Schuldigen dieser Problematik.

Update: Ein weiterer geschickter Schachzug ist das Abschalten der Funktion “Überspringen von Bildern”. Damit laufen sogar 1080p Aufnahmen vollkommen reibungslos. Das Wechseln in den Vollbildmodus und Zeitsprünge machen auch keine Probleme mehr.

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Must that denn sein?

Geschrieben von triggeredupdates - Oktober 27, 2009

Alle halbe Jahre wieder das gleiche Problem. Vor ein paar Tagen habe ich mich nach ein paar Monaten wieder von Chakra Linux getrennt und gleich den jungen Koala installiert.

Die Installation verlief reibungslos – bis auf ein nerviges Knacken in den Lautsprechern, dass ich mit Hilfe des Forums von ubuntuusers.de leicht beheben konnte. Der Bootvorgang, aber auch vor allem das Herunterfahren, hat sich im Vergleich zu früheren Version was die Geschwindigkeit angeht extrem verbessert. Dafür muss ich an dieser Stelle Lob an die Entwickler aussprechen.

Allerdings gibts auch Negatives zu berichten. Im Allgemeinen bin ich nicht kleinlich und Programme, die mal auf Englisch sind, stören mich nicht weiter. Wenn mein Rechner mit mir zweisprachig reden will, soll er halt. Vielleicht hänge ich mich an diesem einen Beispiel auch zu sehr auf, aber was ist denn hier wieder schiefgelaufen:

Must that denn sein?Solches Denglisch finde ich extrem nervig und schlechte Publicity ist es zudem. Sehr wahrscheinlich wurde das sogar mehrmals (Upstream und von den Kubuntu-Übersetzern ) ins Deutsche übersetzt. Warum also funktioniert die Lokalisierung mal wieder nicht ordentlich?

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QTRdec, ein Frontend für den otrkey-Decoder für Linux

Geschrieben von triggeredupdates - August 15, 2009

Viele von euch kennen wohl den ‘kostenlosen’ TV-Aufnahme-Dienst OnlineTVRecoder. Damit dieser Dienst zumindest nicht illegal ist, werden die Aufnahmen in einem eignen Format verschlüsselt, um sicherzustellen, dass nur derjenige die Aufnahme dekodieren kann, der sie auch “in Auftrag gegeben hat”.

Der offizielle Linux-Dekoder besteht aus einer Binärdatei, die man über die Konsole bedienen kann, und einem scheinbar auf die Schnelle zusammengewürfelten PyGTK-Frontend. Daneben gibt es diverse inoffizielle Shell-Skripte zum Schneiden und das auf GTK basierende Tool “OTR-Verwaltung”, mit dem man nicht nur Dekodieren, sondern die Dateien auch verwalten kann, Schneiden, cutlists erstellen und hochladen, etc., etc.

Solche mächtigen Tools sind zwar schön und gut, aber lohnen sich für mich nicht wirklich, da ich OTR hauptsächlich für ein paar Serien nutze, die nach dem Anschauen gleich wieder ins Nirvana verschwinden. Bleibt also nur der kleine Linux-Dekoder, um mal schnell eine Aufnahme zu dekodieren. Allerdings stört es mich unter KDE zunehmend. Neben der Tatsache, dass GTK-Programme unter einer KDE-Oberfläche trotz diverser Einstellungen schrecklich aussehen, braucht das Programm doch ziemlich lange, bis es bereit ist.

Lange Rede, kurzer Sinn: Entstanden ist ein kleines Frontend für den Dekoder, geschrieben in C++ und Qt. Gleich vorneweg: Es ist weder offiziell, noch hat es in anderer Weise etwas mit OTR zu tun, außer natürlich, dass es deren Dekoder zum Dekodieren benutzt.

QTRdec v0.2.1 Im Moment handelt es sich noch um keine fertige Version. Es werden zwar alle gängigen Features des Dekoders unterstützt, es könnten aber noch Fehler im Programm schlummern. Auch ist es bisher nur auf Englisch. Der Quelltext steht unter der GPLv3, dass heißt, ihr könnt unter deren Auflagen den Quelltext benutzen, wenn ihr wollt. Wahrscheinlich will das aber keiner :)

Es gibt keine fertigen Pakete, da ich damit noch kaum Erfahrungen habe und der Dekoder meistens eh irgendwo auf dem Desktop oder im Heimatverzeichnis liegt. Ein Paket wäre daher noch übertriebener Aufwand. Das Kompilieren ist allerdings auch nicht tragisch:

Zunächst muss man, wenn nicht schon getan, die Pakete libqt4-dev und g++ installieren. Vieles davon kann man ggf. nach dem Kompilieren wieder entfernen. Wichtig ist nur, dass man zum Ausführen noch das Paket libqt4-gui installiert hat. Danach in einem Terminal zum Quellen-Ordner wechseln und qmake && make ausführen. Die entstandene Binärdatei “QTRdec” kopiert man sich in das Verzeichnis des Dekoders und schon kann man frohlockend dekodieren. Nützlich ist es auch sicherlich, die Readme-Datei zu lesen.

Der Quelltext kann hier heruntergeladen werden: http://code.google.com/p/qtrdec/downloads/list

Ich freue mich auf eventuelle Rückmeldungen dazu und hoffe, dass es ein paar Leuten evtl. nutzt.

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FYI: Firefox-Qt zum Anfassen

Geschrieben von triggeredupdates - August 8, 2009

Lange hat man nichts mehr vom Hoffnungsträger aller Firefox-Nutzer und Qt/KDE-Liebhaber in den Medien gehört, doch scheinbar geht die Entwicklung langsam aber stetig weiter.

Immer mal wieder schaue ich nach, ob aus dem Quelltext eine lauffähige Version herauskommt, und heute ist mein Glückstag, denn diese Revision aus mozilla-central lässt sich tatsächlich durchkompilieren und starten. Leider ist der Feuerfuchs mit Qt-Oberfläche noch überhaupt nicht brauchbar, aber das wird sicher noch. Wer sich selbst ein Kompilat erzeugen will, kann nach dieser Anleitung vorgehen.

Und hier noch einzwei Bildschirmfotos:

Firefox-QtFirefox-Qt

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Verschleiß- oder Hitzetod, Hitze- oder Verschleißtod?

Geschrieben von triggeredupdates - August 7, 2009

Nach Einspielen der Patches gegen den berühmten Harddrive-Killer-Bug ist es sehr ruhig um allerselbigen geworden. Ab und an meldet sich nochmal jemand zu Wort, dass es bei ihm nicht wirkt. Reaktionen darauf gibt es aber kaum. Anfang Januar hatte ich ja über eventuelle Probleme durch die Änderungen der APM-Werte der Festplatten geschrieben – im speziellen bezgl. der Temperatur – dem allerdings auch kaum Beachtung geschenkt, denn da war es ja auch noch kalt.

Die aktuellen Werte lassen mich allerdings aufhorchen:

/dev/sda: TOSHIBA MK1637GSX: 55°C

/dev/sdb: TOSHIBA MK1637GSX: 52°C

Laut dem Datenblatt der Festplatte sollte die Betriebstemperatur 55°C nicht überschreiten. Inwieweit Toshiba da eine Toleranz mit eingerechnet hat, weiß ich nicht und will es auch nicht herausfinden. Testhalber habe ich aber mal bei beiden Festplatten einen APM-Wert von 128 eingestellt und das Resultat nach etwas mehr als 10 Minuten:

/dev/sda: TOSHIBA MK1637GSX: 50°C

/dev/sdb: TOSHIBA MK1637GSX: 48°C

Und nach etwa 30 Minuten:

/dev/sda: TOSHIBA MK1637GSX: 49°C

/dev/sdb: TOSHIBA MK1637GSX: 44°C

Bei der ersten Platte gab es immherin 6°C Abkühlung, bei der zweiten Platte sogar 8°C im quasi Leerlauf. Vielleicht sehe ich die Sache auch zu kritisch, aber bei diesen Werten und ohne die Toleranz zu kennen, bevorzuge ich doch lieber den langsamen Verschleißtod als den plötzlichen Hitzetod.

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Okular an die Leine nehmen

Geschrieben von triggeredupdates - Juli 14, 2009

Wie wohl bekannt ist, nimmt sich Okular zur Darstellung von z.B. PDF-Dateien auch gerne mal etwas mehr Arbeitsspeicher aus dem Topf heraus.

Okular SpeicherverwaltungVor ein paar Tagen durfte ich beobachten, dass es Okular – scheinbar nur bei NVIDIA-Karten – allerdings nicht dabei belässt. So gönnte sich der XOrg-Prozess nach nur 5 Stunden Laufzeit satte 700MB an Arbeitsspeicher, eindeutig zu viel. Es stellte sich dann neben einem Loch in Oxygen, Okular als Übeltäter heraus. Bei einer 200 Seiten starken PDF konnte ich den Speicherverbrauch des XOrg-Prozesses mit jeder Seite im wahrsten Sinne des Wortes hochscrollen.

Der Fehler ist schon länger im KDE Bugtracker gemeldet und in Launchpad erwähnt. Auch wenn es noch keinen Fix gibt, gibt es dennoch Abhilfe: Stellt man das Speichermanagement von Okular von Normal auf Gering, gibt Okular den gebrauchten Speicher nach dem Durchscrollen wieder frei. Das ist zwar CPU-lastiger, dafür schont es den Arbeitsspeicher und lässt den Verbrauch nicht gleich auf mehrere 100MB anwachsen.

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Auf Wiedersehen, Composite-Effekte!

Geschrieben von triggeredupdates - Juli 6, 2009

KDE wird endlich schön und schnell noch dazu. Mit “Air” gibt es nun ein wirklich duftes Standard-Thema, dass auch ohne aktiviertes Compositing erstaunlich gut aussieht – keine schwarzen Auffüllungen an den runden Ecken der Fensterdekorationen mehr – keine misslungenen Schatteneffekte durch das fehlende Compositing.

Und angenenehmer Nebeneffekt: Durch das Abschalten des Compositing wird alles nochmal einen großen Tick schneller und reaktionsfreudiger. Einfach schön.

KDE mit Air Theme

KDE mit Air Theme

Zum Installieren führt man einfach folgende Befehlsfolge aus:

cd ~/.kde/share/apps/desktoptheme/
svn co svn://anonsvn.kde.org/home/kde/trunk/KDE/kdebase/runtime/desktoptheme/air

Dazu muss natürlich subversion installiert sein.

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Auf zum Endspurt

Geschrieben von triggeredupdates - Juni 15, 2009

Nicht mehr lange, dann endet die Mitzeichnugsfrist für die Petition gegen die Verschleierung von dokumentiertem Kindesmissbrauch und gegen den Aufbau einer Zensurinfrastruktur.

Wer auf Einsicht von Zensursula und Co gehofft hat, wurde bisher beinahe jeden Tag eines Bessern belehrt. Bitte nutzt daher die restliche Zeit und zeichnet mit!

Erzählt auch euren Bekannten, Freunden, Familie, im Verein, am Stammtisch davon und erinnert euch bei der Bundestagswahl daran. Diese maßlose Gier nach Stimmen und Einschränkung der Grundrechte darf nicht einfach folgenlos bleiben.

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Internet Speed Meme

Geschrieben von triggeredupdates - Juni 10, 2009

internetspeedmeme

Und was sagt Speedtest.net über deine Verbindung?

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ZDF Mediathek Videos nur noch mit Flash?

Geschrieben von triggeredupdates - Mai 12, 2009

Gestern Abend wollte ich mir die letzte Folge “Neues aus der Anstalt”, die ich verpasst hatte, endlich mal genehmigen. Also geschwind die ZDF Mediathek aufgerufen, die von FlashBlock gesperrte Flash-Navigation, die mir schon bekannt war, aktiviert.

Nur noch Flash-Videos?Da ich lange nicht mehr in der Mediathek unterwegs war, forderte mich das System auf Einstellungen, wie zb DSL-Geschwindigkeit, vorzunehmen, die fehlende Befragung nach dem gewünschten Streamformat ließ mich schon stutzig werden. Und der Verdacht bestätigte sich als ich die neueste Folge “Neues aus der Anstalt” anklickte: Groß blinkte mir das FlashBlock-Symbol entgegen.

Mit dem Fakt, dass man scheinbar auf Flash-Videos umgestellt hatte, konnte ich mich grade so anfreunden. Das Schlimmste an der ganzen Geschichte war allerdings, dass ich das gewünschte Video (und auch jedes andere) nicht anschauen konnte: Stream not found!

Ziemlich enttäuscht hab ich also angefangen etwas in einer bekannten Suchmaschine zu suchen und fand tatsächlich einige verwunderte Foreneinträge zu dem Thema, darunter auch die “Lösung” des Problems:

Ganz unscheinbar findet sich rechts unten im Mediathek-Fenster ein Link zu einem RSS-Feed (im Bild leider nicht zu sehen). Ob es einen solchen Feed für jeden Beitrag gibt, kann ich nicht sagen, für die oft ausgestrahlten Inhalte aber scheinbar schon. In selbigen RSS-Feeds finden sich Links zu den altbekannten Windows-Media Streams, die man z.B. im VLC anschauen kann.

Das ist zwar auch nicht das Gelbe vom Ei aber immernoch wesentlich besser als Flash-Videos im Browser anschauen zu müssen und nebenbei kann man sich über die neusten Folgen informieren lassen.

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