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Nvidia 180.22: Unfähig libglx.so zu öffnen

Verfasst von triggeredupdates am Januar 9, 2009

Nach dem gestrigen Kernel-Update für Hardy habe ich mich dazu entschlossen auf den neuesten stabilen Nvidia-Treiber upzudaten, da ich sowieso das Modul neu bauen musste (ok mit dkms wäre mir das nicht passiert ;) , der Treiber einige neue Features mitbringt und insgesamt perfomanter sein soll.

Doch die Installation läuft anscheinend nicht immer reibungslos. Nach der Erstellung des Kernel-Moduls wird man von der Fehlermeldung aus dem Schlaf gerissen, der Installer könne die Datei libglx.so nicht finden. Trotzdem scheint die Installation erfolgreich abzuschließen und das Modul läd ohne Fehler, die Datei libglx.so und das Ziel libglx.so.180.22 sind an ihrem Platz – nur leider startet X dann im Low-Graphics-Modus.

Den Fehler lässt sich glücklicherweise recht leicht umgehen. Zuerst sollte man den Nvidia-Treiber wieder deinstallieren. Nun entpackt man das Installer-Archiv und kopiert die Datei libglx.so.180.22 in das entsprechende Verzeichnis:

$ sh NVIDIA*.run -x
$ sudo cp NVIDIA-Linux-x86_64-180.22-pkg2/usr/X11R6/lib/modules/extensions/libglx.so.180.22 /usr/lib/xorg/modules/extensions/

Damit der Installer zufrieden ist, muss man schließlich die Datei libglx.so auf libglx.so.180.22 zeigen lassen:

$ sudo ln -s /usr/lib/xorg/modules/extensions/libglx.so.180.22 /usr/lib/xorg/modules/extensions/libglx.so

Jetzt sollte die Installation ohne Probleme ablaufen und X wieder durchstarten.

Auf den ersten Blick konnte bei dem neuen Treiber keine wesentlichen Geschwindigkeitsverbesserungen feststellen, eher reichlich Probleme mit Compiz unter Hardy. Da für mich allerdings auch die 3D-Fähigkeiten von Metacity mehr als ausreichen, begnüge ich mich damit. Hier fällt mir auch schon eine Verbesserung auf: Das Scrollen im geöffneten Firefox-Fenster geht nun wesentlich runder von Statten, bisher war das mit aktiven Metacity-Effekten sehr unschön und CPU-lastig.

Mal sehen, was sich noch so im Alltagsbetrieb hervortut ;)

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Ich sollte öfter ins Wiki schauen…

Verfasst von triggeredupdates am Dezember 3, 2008

Ein Problem, das mich schon seit Monaten gequält hat, scheint nun endlich gelöst. Der Quälgeist war der bekannte prop. Nvidia-Treiber. Seit Hardy, wenn mich meine Erinnerungen nicht betrügen, hatte der Treiber die seltsame Eigenschaft, direkt nach der Installation zu funktionieren und nach einem Neustart seinen Dienst zu versagen. Was mir natürlich erst neuerdings auffiel, war, dass dieser Fehler nur auftrat, sollte man es gewagt haben, den Treiber direkt von Nvidia zu beziehen.

Während Hardy aktualisierte ich in der Hoffnung, der Fehler würde bald gefixt, regelmäßig den Treiber, gab es doch die letzten Tage in sehr kurzen Abständen sehr viele Bugfix-Releases seitens Nvidia. An einen Konflikt dachte ich erst gar nicht, da das Problem immer nur recht zufällig aufzutreten schien. Nach der Aktualisierung auf Intrepid, noch während der Beta-Phase, war das Problem urplötzlich verschwunden. Natürlich hatte ich das Ubuntu-Paket des Treibers installiert, wie mir jetzt erst bewusst wurde.

Im Zuge meines Downgrades auf Hardy war mir der Treiber in den Repos wieder mal zu alt und ich installierte die aktuellste Version. Das Problem trat natürlich wieder auf, nur dieses mal sehr regelmäßig. Um genau zu sein, nach jedem Reboot. Irgendwann wurde mir das dann doch zu viel und ich deinstallierte den Treiber und versuchte den Treiber aus den Repos zum Laufen zu bringen, was wiederrum nicht klappte. Ursache war eine unsaubere Mixtur aus Nvidia-Treiber, Repo-Treiber und den linux-restricted-modules. Also alle deinstalliert und den Repo-Treiber installiert, dann ging er endlich.

Heute zog es mich doch aufgrund einiger Bugs wieder zu einem neueren Treiber, wieder das gleiche Problem. Schließendlich stellte ich fest, dass es sich durch Deinstallation der restricted-modules beheben ließ. Scheinbar bestand hier der Konflikt, denn das Modul für den Repo-Treiber war in genau diesem Paket. Das alte Modul wurde geladen und konnte mit den neuen Treiber-Dateien nichts anfangen. Das neue Modul ließ sich dann scheinbar nicht laden, spuckte aber auch keinen Fehler in der Konsole aus.

Zu einfach wäre es gewesen, wäre das schon die Lösung. Jetzt ging meine Wlan-Karte nicht, denn die läuft mit dem prop. Treiber von Broadcom. Ein Neubau der restricted-modules in meinem PPA kam mit 150MB Quellpaket auch nicht in Frage.

Lange Rede, kurzer Sinn. Es besteht die Möglichkeit einzelne Module aus den linux-restricted-modules nicht zu laden. Dazu muss man in der Datei /etc/default/linux-restricted-modules-common folgende Eintragung machen: DISABLED_MODULES="nv" Damit werden dann gleich alle drei Treiber (legacy, glx, glx-new) deaktiviert.

Und der Treiber lief nach dem Neustart!

nvidia-settings

Und natürlich schaue ich ins Ubuntuusers Wiki und stelle fest, dass ich nur vorher hätte mal hinein schauen müssen. Aber was wäre das Leben ohne solche Geschichten…

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