Triggeredupdates’s Weblog

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Mit ‘Ubuntu’ verschlagwortete Einträge

Verschleiß- oder Hitzetod, Hitze- oder Verschleißtod?

Verfasst von triggeredupdates am August 7, 2009

Nach Einspielen der Patches gegen den berühmten Harddrive-Killer-Bug ist es sehr ruhig um allerselbigen geworden. Ab und an meldet sich nochmal jemand zu Wort, dass es bei ihm nicht wirkt. Reaktionen darauf gibt es aber kaum. Anfang Januar hatte ich ja über eventuelle Probleme durch die Änderungen der APM-Werte der Festplatten geschrieben – im speziellen bezgl. der Temperatur – dem allerdings auch kaum Beachtung geschenkt, denn da war es ja auch noch kalt.

Die aktuellen Werte lassen mich allerdings aufhorchen:

/dev/sda: TOSHIBA MK1637GSX: 55°C

/dev/sdb: TOSHIBA MK1637GSX: 52°C

Laut dem Datenblatt der Festplatte sollte die Betriebstemperatur 55°C nicht überschreiten. Inwieweit Toshiba da eine Toleranz mit eingerechnet hat, weiß ich nicht und will es auch nicht herausfinden. Testhalber habe ich aber mal bei beiden Festplatten einen APM-Wert von 128 eingestellt und das Resultat nach etwas mehr als 10 Minuten:

/dev/sda: TOSHIBA MK1637GSX: 50°C

/dev/sdb: TOSHIBA MK1637GSX: 48°C

Und nach etwa 30 Minuten:

/dev/sda: TOSHIBA MK1637GSX: 49°C

/dev/sdb: TOSHIBA MK1637GSX: 44°C

Bei der ersten Platte gab es immherin 6°C Abkühlung, bei der zweiten Platte sogar 8°C im quasi Leerlauf. Vielleicht sehe ich die Sache auch zu kritisch, aber bei diesen Werten und ohne die Toleranz zu kennen, bevorzuge ich doch lieber den langsamen Verschleißtod als den plötzlichen Hitzetod.

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Internet Speed Meme

Verfasst von triggeredupdates am Juni 10, 2009

internetspeedmeme

Und was sagt Speedtest.net über deine Verbindung?

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Go, Karmic, go!

Verfasst von triggeredupdates am April 28, 2009

Endlich ist es soweit. Kaum 4 Tage sind seit dem Release von „Jaunty Jackalope“ vergangen, schon ist die nächste Ubuntu-Iteration „Karmic Koala“ für die Entwickler und Tester freigegeben – und das sogar noch früher als geplant, war doch die Vorbereitung der Toolchain für den 30. April angepeilt.

"Cutest Koala" von Erik K Veland, CC-BY-NC-ND 2.0 US

"Cutest Koala" von Erik K Veland, CC-BY-NC-ND 2.0 US

Bisher sind für Karmic nur sehr grobe Stichworte gefallen, etwa soll u.a. Usplash durch Plymouth ersetzt, die Boot-Zeit noch weiter verbessert werden und das schon länger angekündigte neue Aussehen Einzug halten. Details werden natürlich wie immer erst auf dem Developer Summit besprochen, deswegen sollte man sich als Tester derzeit am besten um übrig gebliebene Bugs kümmern.

Gespannt bin ich jedenfalls auf die Fortsetzung/Vervollständigung des Ports für ARM-Netbooks, die Ende diesen Jahres für unter 200 USD auf den Markt kommen sollen.

In diesem Sinne: Go, Karmic, go!

Achja, fast vergessen: Mir hängt es zum Hals raus, es überall zu lesen, aber wie gewohnt ist Karmic nicht für Produktivsysteme geeignet, obgleich selbige die beste Testumgebung darstellen würden. Um bekannte Bugs zu testen, bietet sich daher VirtualBox o.ä. an.

Und nochwas: Ich hoffe doch sehr, dass sich die Entwickler den Namen „Karmic Koala“ zu Herzen nehmen ;)

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!Ubuntu und wieder zurück

Verfasst von triggeredupdates am November 6, 2008

Nachdem ich die neueste Ubuntu-Version 8.10 „Intrepid Ibex“ seit der Beta-Phase getestet und einige Bugs reportet habe, auf die kein Ubuntu-Entwickler ein Auge geworfen zu haben scheint, war ich zunächst sehr entäuscht von der Richtung in die sich Ubuntu entwickelt: Überlange Pausen während dem Boot – unzählige Dienste, die gestartet werden, welche augenscheinlich keiner brauch.

Also habe ich mich mal wieder in der Welt der Distributionen umgesehen – Und bin bei Ubunu 8.10 „Intrepid Ibex“ gelandet. Echt klasse, was die aus der Distribution gemacht haben: Geräte werden automatisch erkannt, ggf. prop. Treiber angeboten – Video Codecs werden bei Bedarf nachinstalliert – Ordnerfreigaben funktioniern ohne großes Konfigurieren meinerseits.

Und hier ein kleine Übersicht der Distributionen, die ich getestet habe:

Arch: Ich hatte ArchLinux vor geraumer Zeit schon mal installiert. Die wenigen Pakete, die schlechte Hardware-Erkennung und erheblicher Konfigurationsaufwand trieben mich damals wieder zu Ubuntu. So tat ich es mir wieder an. Die nicht erreichbare englischsprachige Webpräsenz und die veraltete deutsche Doku, ließen Arch kaum bis zum XServer in VirtualBox kommen. Danach verließ mich das Interesse.

Sabayon: Als ehemaliger Gentooianer erregte Sabayon, ein Gentoo-Abkömmling, zunächst meine Aufmerksamkeit. Leider ist die Dokumentation sehr schlecht. Artikel sind zwar vorhanden, jedoch ohne klare Inhaltsübersicht. Als Paketmanagement wird natürlich Portage empfohlen, was allerdings bei Sabayon ohne zusätzliche Konfiguration unbrauchbar ist. Konflikte entstehen schon beim portage-Update, dass man zunächst machen sollte. Der eigentlich sinnvolle Paketmanager für die Binärpakete, auf die Sabayon ja setzt, namens equo wird nur peripher erwähnt.
Die Installation verläuft rasch, jedoch sollte man die DVD verwenden, wenn man Gnome oder andere Umgebungen verwenden will. Die minimal-ISO beinhaltet nur XFCE und evtl KDE. Wählt man die Gnome-Umgebung und entfernt alle Haken bei den zusätzlichen Paketgruppen, wie Video oder Bürosoftware, erhält man ein ziemlich chaotisches System: Einen KNetworkManager in Gnome braucht nun wirklich keiner. So fiel diese Distribution aus der Liste raus und ich installierte …

Fedora: Die erste Distribution, die ich länger laufen hatte. Leider fehlt auch hier eine gute Dokumentation, unterscheidet es sich doch teilweise sehr von den Debian-basierten Distributionen. Die freie Ausrichtung lässt das Abspielen von Mediendateien teilweise schwierig werden, denn das neue RPMFusion Repository funktionierte leider für amd64 noch nicht. Alte Decoder-Versionen verhalfen dann aber zum Erfolg. Der Knackpunkt war, dass die Ordnerfreigaben weder über die Samba-Konfiguration noch über Nautilus funktionieren wollten.

Ubuntu: Meine Ausflüge in das Distributions-Meer haben mir einiges klarer werden lassen: Ein Betriebssystem sollte mich nicht mit unnötigen Pakete zubomben, aber mir sie dennoch anbieten, wenn es merkt ich könnte sie gebrauchen (Stichwort: Video-Decoder, Netzwerkfreigaben, Treiber), d.h. ich erhalte nach der Installation ein einfaches System, das ich meinen Bedürfnissen anpassen kann, und das die täglichen Aufgaben zuverlässig erfüllt ohne großen Konfigurationsaufwand nach der Installation. Natürlich erwarte und will ich nicht, dass mir jede denkbare Funktion zur Verfügung steht. Sollte ich aber die Desktopeffekte aktivieren, und mir fehlt der entsprechende Treiber, darf mir das System ruhig diesen Treiber anbieten, fehlt mir ein Plugin zum Abspielen eines Videos, soll mir das System einen passenden Codec anbieten…usw.

Ubuntu ist meines Erachtens die einzigste Distribution, die am nähesten an diesem Ziel dran ist – auch wenn es einige Macken hat.

So hat sich Ubuntu wieder Mal als die für mich beste Distribution herausgestellt. Die nächste Distribution die ich nun zu testen habe, wird sich Jaunty Jackalope nennen – go get it!

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Broadcom bcm4328 mit Ubuntu 8.10 #2 oder Broadcom veröffentlicht Wlan-Treiber für Linux

Verfasst von triggeredupdates am Oktober 3, 2008

Endlich hat Broadcom den Schritt gemacht und seine internen bzw. für Hardware-Hersteller gedachten Wlan-Treiber für Linux der Öffentlichkeit vorgestellt – zwar leider nur in binärer Form aber dafür immerhin für x86 und x86_64 Systeme.

Wie ich bereits vor ein paar Tagen geschrieben hatte, befindet sich der Treiber allerdings schon seit Monaten in den Quellen von Intrepid und auch in den proposed-Quellen von Hardy. Das haben wir wohl der Firma Dell zu verdanken, die teilweise auch Ubuntu auf ihre Produkte aufspielt.

Warum kommt also Broadcom erst jetzt mit den Treibern heraus? Da fallen mir eigentlich nur zwei Gründe ein: Entweder wollten sie sicher gehen, dass ihre Treiber stabil laufen, was allerdings sehr unwahrscheinlich ist, wenn sie die Treiber schon länger an Hardware-Hersteller verteilen, oder, was mir plausibler erscheint, Broadcom wollte nicht, dass Dell die Lorbeeren für die Bereitstellung von Treibern für die Broadcom Produkte erntet und hat auf den letzten Drücker noch schnell eine Pressemeldung rausgehauen.

Sei’s drum, nun laufen die Wlan-Chips endlich ohne ndiswrapper und evtl. helfen selbige auch den Reverse Engineers bei ihren Arbeiten an einem quelloffenen Treiber.

Ein kleiner Zusatz sei noch für diejenigen die den Treiber benutzen wollen angebracht:

Bevor der Treiber läuft müssen nicht nur die Module ssb b43 und b43legacy geblacklistet werden, sondern auch folgender Befehl ausgeführt werden, da sonst das ssb Modul trotzdem geladen wird:

sudo update-initramfs -u

Weiterführende Links: LP #263184, #227158; Pro-Linux

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„vboxvideo“ unter Intrepid Ibex amd64

Verfasst von triggeredupdates am September 13, 2008

Nach dem Update auf VirtualBox 2.0.2 habe ich heute versucht, die Guest Additions ebenfalls zu updaten, leider mit dem gleichen Ergebnis wie bei Version 2.0. Der Grafiktreiber wurde nicht geladen.

Eine Abhilfe schafft das manuelle Hinzufügen des Treibers zur xorg.conf:

Section "Device"
Identifier    "Configured Video Device"
Driver        "vboxvideo"
EndSection

Der Treiber wird nach einem XServer-Neustart nun endlich geladen. Wem die dann dargebotenen Auflösungen nicht ausreichen, dem helfen entsprechende Modelines.

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Tabellen aus Access Datenbanken exportieren

Verfasst von triggeredupdates am September 6, 2008

Soeben ist mir ein schönes Tool in die Hände gefallen, dass mir geholfen hat an die Adressdaten für einen Serienbrief heranzukommen, die in einer MS Access Datenbank eingepflegt waren. OpenOffice kann bisher unter Windows leider nur sehr schlecht und unter einer normalen Ubuntu-Installation leider gar nicht mit *.mdb Dateien umgehen.

Wer nur an Tabellen rankommen will, dem hilft das Paket mdbtools-gmdb weiter. Das Tool stellt ein Frontend für mdbtools dar, welches an sich wahrscheinlich weit mächtiger ist. Zum Beispiel lassen sich SQL-Abfragen durchführen und das Tabellen-Schema in SQL exportieren.

Ich habe mich für meine Zwecke allerdings nur damit beschäftigt die Tabellen-Daten als einfache csv-Datei zu exportieren. Diese kann man dann relativ einfach mit OpenOffice Calc öffnen.

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Intrepid: Call for testing 2.6.27

Verfasst von triggeredupdates am August 29, 2008

Nachdem man sich bei Ubuntu entschieden hat, die Kernel-Version 2.6.27 statt 2.6.26 in Intrepid zu verwenden, wurde auch schon die ersten Pakete freigegeben.

Ben Collins ruft daher in der Entwickler-Mailingliste auf, die neue Kernel-Version ausgibig zu testen und Regressionen sowie Bugs auf Launchpad zu melden.

Bisher läuft der neue Kernel bei mir ganz zufriedenstellend. Ab und zu hustet er allerdings beim Booten falls man die Bootparameter quiet und splash nicht entfernt. Die Nvidia-Treiber aus den Repositories funktionierten dank Alberto Milone auch schon einigermaßen, allerdings musste ich hier und da noch etwas Hand anlegen.

Mit dem 2.6.27 habe ich das erste mal ein neues proprietäres Modul namens „wl“ entdeckt, dass sich nach kurzem Googlen als Treiber für den BCM4328 Wlan-Chip von Broadcom entpuppt hat. Leider wurde die Karte aber nicht unter ifconfig -a gelistet. Es wäre schön, wenn ich damit in Zukunft auf ndiswrapper verzichten könnte.

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Terminator 0.10 erschienen

Verfasst von triggeredupdates am August 28, 2008

Heute kam wieder eine neue Terminator-Version über das LP:PPA des Terminator-Teams hereingeschwappt.

Das ChangeLog ist im Vergleich zur Vorgänger-Version relativ schmal ausgefallen:

terminator 0.10:
* Various bug fixes.
* New, improved config file parsing
* Improved spawning of more complex terminal commands
* Debug server (not useful for most people)
* Configurable keyboard shortcuts
* Scrollback searching
* Support –geometry

Aktuelle Ubuntu-Pakete findet man für Hardy Heron im Launchpad-PPA.

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Ubuntu-Installation mittels USB und netinst-iso

Verfasst von triggeredupdates am August 27, 2008

Wer Debian kennt, der kennt auch die Netzwerk-Installation für die man nur ein wenige Megabyte großes Boot-Image aus dem Internet laden muss. Die restlichen Pakete werden dann während der Installation heruntergeladen. Die Installation dauert so zwar etwas länger, ist aber danach auf dem aktuellsten Stand.

Von Ubuntu kennt man im Regelfall eine solche Installations-CD nicht. Sie existiert aber dennoch. 9 Megabyte groß ist das Image, also perfekt um es via USB zu booten. So spart man nebenbei auch noch einen CD-Rohling.

Das Image auf den Ubuntu-Servern …
ftp://ftp.ubuntu.com/ubuntu/dists/<ubuntuversion>/main/installer-<arch>/current/images/netboot/boot.img.gz

… wobei <ubuntuversion> und <arch> durch die jeweilge Ubuntu Version (zb hardy) und die Architektur (zb amd64) ersetzt werden müssen.

Nach dem Entpacken wird man von der Datei boot.img angelächelt. Diese muss man nur noch mittels dd if=boot.img of=/dev/sdx mit sdx als USB-Stick auf den USB-Stick schreiben. Vorher Daten unbedingt sichern!

Danach kann man bequem von USB den Installer booten und Ubuntu installieren. Man erhält dabei eine Minimal-Installation ohne grafische Oberfläche. Einziges Manko ist die Grub-Config die nach meinem ersten Versuch etwas durcheinander war, da der USB-Stick während der Installation als sda erkannt wurde.

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